Photovoltaik: Nachfrage massiv gestiegen

Mehr zufriedene Kunden mit einfach und schnell zu installierenden Montagesystemen

Die diesjährige Energiemesse The Smarter E und der Besucherrekord am Stand von Esdec haben gezeigt: Die Nachfrage nach Photovoltaik steigt in Europa drastisch an. Auf der Suche nach Produkten, um möglichst viele Projekte in kurzer Zeit zu realisieren, haben sich insbesondere Handwerker intensiv auf den Messeständen umgeschaut.

Wer Mitte Mai durch die Messehallen in München gegangen ist, hat eine Branche im Aufbruch erlebt. Die Smarter E war ein voller Erfolg für alle 1.354 Aussteller. Der Veranstalter musste in diesem Jahr sogar noch eine Halle zusätzlich buchen, um alle Unternehmen unterzubringen, die ihre Neuheiten und Produkte präsentieren wollten. Auf insgesamt 100.000 Quadratmetern ist die Ausstellungsfläche im Vergleich zum vergangenen Jahr um 16 Prozent gewachsen.

Im Mittelpunkt des Interesses der Besucher standen natürlich konkrete Produkte. Installateure, Anlagen- und Stadtplaner, Architekten, Bauherren und Energieberater brauchen diese, um die immer größer werdende Nachfrage bedienen zu können. Das liegt vor allem an den weiter gesunkenen Kosten. Inzwischen ist die Photovoltaik im Neubau die preiswerteste Art, Strom zu erzeugen, in einigen Segmenten inzwischen sogar unabhängig von jeglichen Förderungen.

Die Komponenten werden besser und preiswerter

Zu Preissenkung kommen immer bessere Produkte hinzu. Die Module werden leistungsstärker: die Grenze von 300 Watt ist längst geknackt. Sogar die ersten polykristallinen Module erreichen diese Leistung, wobei der Trend in Europa vor allem zu monokristallinen Hochleistungsmodulen geht. Bifaciale Module mit einer Leistung jenseits der 400 Watt erobern inzwischen den Markt für größere Dachanlagen. Auch die Leistungselektronik wird immer intelligenter. Die Wechselrichter wandeln nicht mehr nur Gleich- und Wechselstrom um, sondern werden zum Gehirn einer gesamten Gebäudesteuerung und sorgen für eine immer bessere Integration des Solarstroms ins Netz. Die Anlagen werden außerdem aufgrund der Entwicklungen bei Montagesystemen immer schneller installiert. Das schlägt sich auf die Baukosten und somit auf den Gestehungspreis für Solarstrom nieder.

Rahmenbedingungen spielen kaum noch eine Rolle

In vielen Ländern wie beispielsweise in Spanien haben sich die Rahmenbedingungen derart verbessert, dass dort alle Zeichen auf Wachstum stehen. Doch auch in Ländern, in denen sich nicht viel getan hat, wie zum Beispiel in Deutschland, wird der Zubau weiter anziehen. Der Bundesverband Solarwirtschaft geht inzwischen für dieses Jahr davon aus, dass der Zubau mindestens vier Gigawatt erreicht. Auch Solar Power Europe hat jüngst seine Prognose für dieses Jahr erhöht. Der europäische Branchenverband geht jetzt davon aus, dass der Zubau in Europa 2019 die Marke von 20 Gigawatt knacken wird. Zum Vergleich: Im vergangenen Jahr wurden in ganz Europa elf Gigawatt neue Solarstromleistung installiert. Das wäre ein Marktwachstum um etwa 80 Prozent.

Schnell und leicht, aber sicher

In Zeiten der großen Nachfrage müssen Solarteure effizienter sein als sonst. Dennoch dürfen die Stabilität und Sicherheit von PV-Anlagen nicht ausser Acht gelassen werden. Esdec hat daher ein Montagesystem entwickelt, dass durch das patentierte Klicksystem und die wenigen vorgefertigten Komponenten einen unkomplizierten aber stabilen Aufbau bietet. Auch die verschiedensten möglichen Modulanordnungen stechen hervor. So können PV-Anlagen sowohl mit einer Süd- als auch Ost-West-Ausrichtung der Module installiert werden. Es werden keine zusätzlichen Komponenten benötigt. Der aufgebrachte notwendige Ballast spart unnötiges Gewicht, ist leicht zu verarbeiten und von außen nicht zu sehen. Nur mit einem einzigen Werkzeug kann das komplette Esdec-System extrem schnell installiert werden.